holo sounds
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holo sounds 4 baner
#4: das Free Festival im M.1 / Hohenlockstedt
9.-12.August 2018


Diskussion – Livekonzerte – Workshop – Ausstellung – Lecture – Film



  Programm:

              Donnerstag 20h           Gespräch zu Freud & Leid & Motivation von        
                                          Selbstorganisation mit den Organisatoren &
                                   Sebastian Hoffmann und Hajo Toppius,
         Antje Öklesund (Berlin)
                  Freitag ab 20h          Cam Deas (London)                                                  
vvrngdng (Berlin)
          NOHE NOSHE (Berlin)
            Datashock (Saarbrücken)
 
Samstag 15h         Präsentation "Damaged Goods         
                                150 Einträge in die Punkgeschichte"
         mit Jonas Engelmann
 
           Samstag ab 20h     Katharina Hauke (Berlin)                             
                        Sisters of Midnight (Hamburg)
           Cotopaxi (Antwerpen)

plus Freitag & Samstag:

Workshop „Analog Synthesizer"
von Tara Pattenden/Phantom Chips (Bristol)
Ausstellung mit Arbeiten von Katrin Caspar &
Eeva-Liisa Puhakka und Stefan Roigk

Screening RAW CHICKS.BERLIN (2016) von Beate Kunath


praktische Informationen:

das Festival findet statt im M.1 der Arthur Boskamp-Stiftung
in Hohenlockstedt: Breite Straße 18, 25551 Hohenlockstedt

Park
- und Zeltmöglichkeiten vor Ort sind frei,
um
Anmeldung wird aber gebeten, Verpflegung gibt es gegen
einen Unkostenbeitrag
(15€ pro Tag)
nach Anmeldung,
oder bei einem Supermarkt in unmittelbarer Nähe


weiter gibt es einen Shuttlebus ab Bahnhof Wrist um 19h34
und nach den Konzerten
ebenfalls nach Anmeldung

und hier das festival auf fb


holo machine
>>>>>>>>> Details:

  Gespräch
zu Freud & Leid & Motivation von Selbstorganisation
mit Sebastian Hoffmann und Hajo Toppius,
ehemals Antje Öklesund (Berlin) und Mitherausgeber des
Buchs „Zur Transformation des Alternativen"
und den
Organisatoren von #4, die selbst in unterschiedlichen
selbst-organisierten Räumen in verschiedenen Städten aktiv sind.


Präsentation "Damaged Goods 150 Einträge
in die Punkgeschichte" mit Jonas Engelmann
Punk hat viele Stimmen und viele Gesichter, ist laut, ungestüm,
herausfordernd und aggressiv. Punk kann dazu anleiten Fragen zu stellen,
in Bewegung und kritisch zu bleiben und sich immer wieder verblüffen
zu lassen. Für die Autor*'innen des Buches „Damaged Goods“ ist Punk
prägend für das eigene Leben, hat Weichen gestellt und bleibt häufig
Motor für das eigene Schaffen. In über 150 Texten werden die
unterschiedlichen Gesichter und Stimmen von Punk die Lauten wie die
Leisen gewürdigt und bilden einen Querschnitt durch vier Jahrzehnte
"No Future". Die Autor*innen laden zu einer musikhistorischen
Bildungsreise, Liebliungsplatten, übersehene Perlen und Klassiker
werden vorgestellt und bilden zusammen eine sehr persönliche
Punkgeschichte, die der Vielstimmigkeit der Subkultur näher kommt
als ein monografisches Werk dies leisten könnte.
 Jonas Engelmann ist studierter Literaturwissenschaftler, ungelernter
 Lektor und freier Journalist. Er schreibt über Filme, Musik, Literatur,
Feminismus, jüdische Identität und Luftmenschen für »Jungle World«
»konkret« »Zonic« »Missy Magazine« und andere, lektoriert Bücher

für den Ventil Verlag und gibt die »testcard« mit heraus.

Workshop „Analog Synthesizer" mit
Tara Pattenden
 Phantom Chips ist ein Projekt von Tara Pattenden (aus Bristol),
die taktile NoiseMaschinen baut und mit diesen auch performt.
Während #4 wird sie am Freitag und Samstag einen Workshop (in english)
geben, in dem maximal 12 Teilnehmende selber audio controller
herstellen und mit diesen experimentieren können. Dabei soll
vor allem mit einfachen, taktilen Materialien und Techniken
gearbeitet werden: mittels Nähen, Verkabeln, Zeichnen und Malen
können Körperstellen, VHS-Tapeband, Leder, Stoffe, lichtempfindliche
und andere Sensoren miteinander zu audio controllern und
interfaces zusammengebaut und getestet werden.
Im Anschluß an den Workshop präsentieren
die Teilnehmenden ihre Ergebnisse live.

Unkostenbeitrag für 2 Tage (inkl. Verpflegung): 30 €
nach Anmeldung

Filmscreening RAW CHICKS.BERLIN

  Mit ihrem Dokumentarfilm RAW CHICKS.BERLIN stellt
Beate Kunath elf in Berlin lebende internationale Musikproduzentinnen
aus dem Bereich der elektronischen Musik vor – mit höchst
unterschiedlichen Hintergründen und Herangehensweisen an ihre Kunst.
In den fünf Jahren, in denen RAW CHICKS an verschiedenen
Orten veranstaltet wurde, entstand eine experimentelle Plattform
für weibliche DJs, Live-Acts und Visual Artists. Diese Frauen
voller Leidenschaft inspirierten Beate Kunath
zu diesem filmischen Portrait.


Ausstellung mit den Arbeiten Whispers (2014) von
Katrin Caspar & Eeva-Liisa Puhakka und
Worte wie Schall und Raum (2016) von Stefan Roigk

Katrin Caspar is an artist who works with electromechanical
material creating mainly kinetic sculptures and sound installations,
often inspired by everyday objects. She is interested in systems and
network structures, their organization and (potential) rules and on a
more complex level on their behaviors, how they act and perform
and their possibilities for storytelling. She lives in Berlin.
Eeva-Liisa Puhakka creates art works which are moments,
atmospheric experiences and narratives at the same time.
Her works appear like surreal images in which fiction and
reality meet, meanings shift, past and present fuse.
She lives in Berlin, Germany and Kouvola, Finland.
Stefan Roigk is a multi-disciplinary artist living in berlin.
Roigk deals with the borders between sound collages,
sculptures, installations, film and graphical scores. His artistic
strategy lays in the combination of different types of media
to one single composition.


Datashock
Achtzig Finger im Spiel, aber was wird gespielt? Spielen Datashock
ihre Instrumente oder spielen die Instrumente Datashock? Es rappelt, rumst
und pfeift – so viel steht fest. Hier spielt eine frei improvisierte Musik.
Musik, die im Prozess und dem Ergebnis ein soziales Ereignis ist,
das sowohl die individuelle Entfaltung als auch eine gemeinsame
– mithin sogar ekstatische! – Erfahrung ermöglicht.

Cotopaxi
Ein in Spektralfarben getränkter Klangteppich aus
plockernder Psychedelia, Endorphin-Kicks & Toys'R'Us-Irrsinn.
Mit Tapes, Büchern, Austellungen, Touren, Siebdruck-Plakaten,
Konzerten, etc. arbeiten Johann FYOELK &
Hannah MOEMLIEN seit Ewigkeiten an einem DIY-Hybrid,
dessen Ausmaße sich nur erahnen lassen.

Cam Deas
is a London-based musician and sound artist. Known previously as a
solo guitarist and more recently for his live electro-acoustic work,
he is currently working with pure synthesis. Deas treats synthetic sounds
like alien orchestral sections, exploring polytempos and
abstract sounds to create intense yet organic, ever-shifting,
immersive sound environments. 

vvrngdng
stands for a wrong Trio, based in the wrong part of Berlin.
Snitching mu$ick into pieces, with sharp as a shark wrongness.
vvrngdng is your scum yard with trash bags full of surprises
like peaky loudness and raspy screaming, drumbeats like origami
and bass bubbles for an unknown future. 

Sisters of Midnight
sind ein Duo aus Hamburg, das aus den Bands ELEKTRO SUN und
MAUSI SISTERS hervorgegangen ist. Kurz und knackig beschreiben
sie sich selber: Minimalistische Orgel und maximalistischer Gesang.

Katharina Hauke
hat zusammen mit Dominik Hildebrand Marques Lopes den
MikroKontrolleur kreiert, der aus einer Kontrollstation für Finger
und einem Fußpedal besteht mit dessen Hilfe man die Möglichkeiten
der eigenen Stimme durch live sound Manipulation erweitern kann
.
Nach Studien der Philosophie, Design und Kunst lebt sie als
audiovisuelle Künstlerin und Kamerafrau in Berlin.

NOHE NOSHE
NOHE NOSHE ist ein Projekt von Petr Stef Kišur und
eleni poulou welches bei Evas Arche und der Feminist zum
ersten Mal live zu sehen war. Es folgten Aufnahmen mit
Schneider TM und Zappi Diermaier. Nach Hohenlockstedt
zu Holo Sounds #4 kommen sie mit Eilon Elikam.
Petr und eleni arbeiten seit 1994 zusammen.


 
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holo sounds #4 wird sehr freundlich finanziert und unterstützt von 
 
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holo saucer

über:


2016 im Sommer trafen sich 8 Veranstalter und Kuratoren aus Bremen, Berlin,
Hannover und Hamburg zu einem 2-tägigen Gedankenaustausch in Hohenlockstedt. Freud und Leid des Low- to No-Budget-Wahnsinns wurden geteilt, gute Küche, gute Getränke und schließlich auch gute Konzerte gaben moralischen Halt. 2 Jahre später treffen wir uns wieder - zur ab jetzt kollektiv veranstalteten Reihe holo sounds.

Holo Sounds ist ein Teil des M.1 Lokal Programs der Arthur Boskamp-Stiftung in
 Hohenlockstedt (Schleswig-Holstein), war ursprünglich als Serie zwischen Musik, Theorie, bildender Kunst und Performance angelegt und wird seit 2018 als unregelmäßige Reihe im erweiterten Umfeld experimenteller Musik
 
von Jens Fleischer (HB), Nika Breithaupt und Helena Ratka (HH), Claudia Franke und Sebastian Stein (H) Mario Michel und Mélodie Melak (B) organisiert.





























Archiv:

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